Warum Jugendliche mittelfristig bei Twitter so richtig abgehen werden…
Nachdem Bernd und Dirk was zu dem Thema geschrieben haben, auch einige Gedanken von mir. Erstmal eine Anmerkung zur zitierten Studie. Hier wurden Menschen ab 18 Jahren interviewt. Das Ergebnis ist, das ca. 20% der 18- bis 35-jährigen twittern. Von Jugendlichen kann man hier also nicht mehr so ganz sprechen
Für mich sind die Werte von Dirk da nachvollziehbarer. Jugendliche twittern (noch) nicht. Auch bin ich der Meinung, dass dies in Amerika nicht anders sein wird. Warum ist das so?
Die Grundidee von Twitter ist, andere an seinem Leben teilhaben zu lassen und umgekehrt. Und dies nicht nur, wenn ich zu Hause vor’m Rechner sitze, sondern durchgehend. Ich brauche also für mein Handy einen mobilen Internetzugang, und der ist schlichtweg für die meisten Jugendlichen z.Z. nicht bezahlbar. Wenn sich dies ändert, wird schnell auch bei Diensten wie Twitter die kritische Masse erreicht und dann geht das ab wie eine Rakete. Ich bin mir sicher, dass dies von Jugendlichen viel mehr, als von allen anderen Altersklassen genutzt werden wird.
Das „Problem“ sind also die Telefongesellschaften und für die ist es ein zweischneidiges Schwert. Die kommen schon jetzt mit der Menge der Daten im Mobilfunknetz kaum noch klar. Außerdem ist die SMS immer noch die CashCow (hoher Verkaufspreis und nicht datenintensiv). Wenn die Datentarife günster werden, wird die SMS aber ziemlich schnell von der Email oder auch von Twitter abgelöst. Und das wollen die Mobilfunkanbieter natürlich so lange wie möglich rauszögern. Auf der anderen Seite müssen Sie natürlich mit der Zeit gehen.
Fazit: Irgendwann werden die Internet-Mobiltarife billiger und dann gehen auch Jugendliche bei Diensten wie Twitter so richtig ab.
Ein Kommentar zu “Warum Jugendliche mittelfristig bei Twitter so richtig abgehen werden…”
Kommentar schreiben





Microblogging vs. SMS « Performance-Onlinemarketing on Mai 26th, 2009
[...] habe ich gestern in meinem Jugendreise-Blog was zu geschrieben. Passt aber auch hier ganz gut, deshalb ist es wenigstens die Verweisinfo [...]