Artikel in der Kategorie 'Allgemein'

Sunrise Jugendreisen und Rainbow-Tours vor dem aus?

Diese Frage stellt sich gerade ein Newsletter des Reisenetzes und verweist auf einen Bericht von Touristik aktuell. Darin heißt es das Geschäftsführer Mathias Kampmann und Touristikleiter Rüdiger Heck, der von Ruf Jugendreisen zu kam und die Marke Sunrise Jugendreisen aufbauen sollte, derzeit nicht erreichbar sind. Auch warten Reisebüros auf ihre Provisionen und die Insolvenzversicherung des Anbieters wurde gekündigt. Ohne diese Versicherung ist ein Reiseverkauf praktisch unmöglich.

Update: Wie die fvw soeben berichtet übernimmt ein Investor die Anteile der A.S. Reiseveranstaltungs GmbH, die die Marken Rainbow-Tours und Sunrise-Jugendreisen besitzt. Die Markenrechte von Sunrise Jugendreisen gehen mit sofortiger Wirkung an Ruf-Jugendreisen. Somit hat sich auch der Streit um die Markenrechte (jugendreise.org berichtete mehrfach) erledigt.

www.jugendferienwerk.de ist verkauft

Das Jugendferienwerk Mannheim e.V. hat die Domain des insolventen Jugendferienwerk des Landessportbundes NRW e.V. gekauft. Unter jugendferienwerk.de finden Reiseinteressierte also nun das Angebot der Mannheimer.

Insolvenzverfahren Jugendferienwerk des Landessportbundes NRW e.V. eröffnet

Das Amtsgericht Duisburg hat zum 1. Juni 2011 das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Jugendferienwerks des Landessportbundes NRW e.V. – gesetzlich vertreten durch die Vorstandsmitglieder Dirk Mays, Elisabeth Lüttke und Stefan Klett – eröffnet. Die Gläubiger haben nun die Möglichkeit Ihre Forderungen bis zum 19.7.2011 anzumelden. Da man bei einer Insolvenz normalerweise von einer durchschnittlichen Quote von 2 % ausgeht, ist nicht damit zu rechnen, das die Forderungen der Gläubiger nur ansatzweise befriedigt werden können. Ob die Insolvenzversicherung für die gebuchten Reisen schon gegriffen hat, ist mir leider nicht bekannt.

Die Sache mit den Sternen…

Seit langer Zeit ist es so, dass Google in den bezahlten Suchergebnissen auch (Shop-) Bewertungen (bis zu 5 Sterne) anzeigt, wenn diese verfügbar sind. Zusätzlich werden in den generischen Ergebnissen seit einiger Zeit auch die Google-Places-Bewertungen angezeigt. Da Google-Places eher lokal sind, spielen sie für das Online-Marketing der großen Veranstalter des Jugendreisemarktes wohl eher eine untergeordnet Rolle. Die Shop-Bewertungen scheint sich derzeit Solegro zu Nutze zu machen. Dort gibt es nämlich derzeit 34 Bewertungen mit der Durchschnitts-Bestnote von 5 Sternen, die in der Anzeige von Solegro mit angezeigt werden. Dies führt dazu, dass die Anzeige von Solegro im Gegensatz zu den anderen beiden Anzeigen der Mitbewerber optisch hervorgehoben wird. Was wiederrum zu einem erhöhten Klickvolumen führen wird. So weit so gut… Was allerdings verwunderlich ist, dass die Bewertungen ausschließlich auf ShopAuskunft.de und Dooyoo.de geschrieben wurden. Welcher Jugendliche kennt schon ShopAuskunft.de? Und warum sollten hier soviele Bewertungen geschrieben werden, bei der Seite geht’s ja eigentlich um Online-Shops? Für Reisen gibt es doch eigene Bewertungseiten…

Man könnte meinen, dass die Bewertungen nicht von den Teilnehmern der Reisen, sondern von der betreuenden Online-Agentur stammen könnten. Auf jeden Fall ist ein deutliches Muster zu erkennen. Und Google liebt Muster, da diese über einen automatischen Filter zu eliminieren sind. Es ist also zu vermuten, dass die Sterne in den Anzeigen von Solegro mittelfristig verschwinden werden. Auch nicht auszuschließen ist, dass Google das Verhalten abstrafen wird. Entweder durch höhere Anzeigenpreise oder auch durch ein Penalty im generischen Listing. Ob der kurzfristige Erfolg dies Wert sein wird?

„Jugendferienwerk“ unter den Top-Suchbegriffen auf www.lsb-nrw.de

Der Insolvenzantrag des Jugendferienwerk des Landessportbundes NRW e.V. führte wohl dazu, dass der Navigationspunkt „Jugendferienwerk“ auf dem Internetportal des Landessportbundes NRW e.V., das seit kurzem wieder unter www.lsb-nrw.de zu finden ist, verschwand. Auf dem Portal findet man bis auf die Mitarbeitersuche nun keine Infos zum Jugendferienwerk mehr. Dies scheint allerdings viele User  zu verwirren. So taucht der Begriff „Jugendferienwerk“ derzeit in der Tag-Cloud der Suchfunktion auf, was dafür spricht, dass er zu den Top-Suchbegriffen auf der Seite zählt.

Da derzeit wirklich viele Leute nach dem Begriff Jugendferienwerk zu suchen scheinen, stellt sich für mich die Frage, ob hier der richtige Weg eingeschlagen wurde. Auf der einen Seite ist ein Insolvenzantrag natürlich etwas, über das man nicht gerne spricht. Auf der anderen Seite sind die User im Netz auch nicht blöd und googlen nach dem Jugendferienwerk, wenn Sie auf den Seiten des Landessportbundes NRW e.V. nicht die gewünschten Infos finden. Somit nimmt sich der LSB die Möglichkeit, die User selbst zu informieren und überlässt es anderen Publikationen Fakten, Halbwissen oder Gerüchte über den Insolvenzantrag des Jugendferienwerk des Landessportbundes NRW e.V. zu verbreiten…

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin…

und das nicht nur zum Pokalfinale, wo ich als Schalke-Fan und seit 2 Wochen Ex-Duisburger-Bürger natürlich hin muss. Nein, heute geht’s zusätzlich zur ITB. Bei der Bewegung, die gerade im Jugendreisemarkt drin ist, wird das bestimmt eine besonders spannende Messe…

Rückblick ITB 2011:
Wie vorausgesagt war es wieder eine sehr spannende Messe. Und das nicht nur in der Jugendreisehalle 4.1! Gerade auch die Stände der Länder des afrikanischen Kontinents spiegelten die politische Lage wieder. Während der Stand von Ägypten doch einigermaßen gut besucht war, war der libysche Stand so gut wie leer und von verschiedenen Kamerateams belagert.

Durch das Erdbeben in Japan wurde die Stimmung auf der Messe spürbar nachdenklicher.

Für das Thema Jugendreisen war wieder der Donnerstag der Tag der Tage. Hier fand das Gruppentreffen unserer Xing-Gruppe, die Hallenparty und die Reisenetzparty statt. Schade das sich die Hallenparty mit der Reisenetzparty überschnitten hat. So musste man eine Entscheidung treffen, wo es hin ging. Das Xing-Gruppentreffen fand auf dem Ruf-Stand statt und hier war die Beköstigung hervorragend. Schade, das sich in diesem Jahr das Treffen irgendwie „verlaufen“ hat. Im Jahr davor war der Bereich deutlicher abgetrennt, was meiner Ansicht klarer gezeigt hat, wer dazugehört… Die Reisenetzparty am Abend startete mit einem warmen Buffet gefolgt von Live-Musik und Getränken in der Bar des A&O-Hostels am Hauptbahnhof. Auch hier empfand ich die Stimmung nicht so gut, wie im letzten Jahr. Ich hatte das Gefühl, das die Band leider nur einen kleinen Teil der Zuhörer abholen konnte, da das Repertoire teilweise etwas eigenwillig war. Trotzdem gab es viele und interessante Gespräche.

Mein Highlight auf der Messe ist und bleibt aber das Ausstellercafe Pandora in Halle 4.1. Zum einen gibt es hier den besten Kaffee auf der Messe, zum anderen trifft man hier alle wichtigen und interessanten Leute. Großes Thema beim Kaffee war natürlich auch hier die Insolvenzanmeldung des Jugendferienwerk des Landessportbundes NRW e.V. Hier stellt sich u.a. auch für die Sportjugenden der anderen Bundesländer die Frage, was dies für die Seite www.sport-jugendreisen.de bedeutet, auf der Freizeiten unter Schirmherrschaft der Deutschen Sportjugend vermittelt werden.

Um nach einem anstrengenden Tag auf der Messe wieder etwas runter zu kommen, kann ich übrigens das Brandenburger Tor by night an einem schönen kalten Winterabend empfehlen. Frische kalte klare Luft und das schön ausgeleuchtete Tor. Einfach toll…

Umzug

Tja, ziehe gerade um und komme derzeit irgendwie zu nichts… Hab’s leider noch nicht mal geschafft, zur didacta zu fahren. Melde mich dann im März wieder von der ITB. Bis dahin.

frohes Neues…

kurz und knapp wünsche ich ein frohes neues Jahr…

Space muss „Back-2-Summer-Party“ absagen

Die für den 2. Oktober geplante Back 2 Summer Party, wurde nun vom Veranstalter des „Spirits of Summer“ abgesagt. Auf Grund von zu wenigen Anmeldungen war die Veranstaltung in der Halle Münsterland leider nicht durchführbar.

Loveparade-Duisburg-Desaster

Mensch, war das ein heftiges Wochenende. Als Duisburger war ich bewusst in der Firma und nicht in der Stadt, weil Menschenmassen eh nicht mein Ding sind. Vom Büro habe ich allerdings einen Blick auf die den ganzen Tag gesperrte A59. Als ich dann gegen 17 Uhr die Krankenwagen, die an mir vorbeifuhren, nicht mehr zählen konnte, war klar, dass was passiert war.

Das alle Leute über die Rampe zwischen den beiden Unterführungen auf’s Gelände rauf und auch wieder runter sollten, wird nun wohl zu Recht hinterfragt. Habe mittlerweile auch mit vielen Leuten gesprochen, die von einer aggressiven Stimmung auf dem Weg zum Gelände erzählt haben. Wenn man für eine knapp 1.000 Meter lange Strecke mehrere Stunden braucht und dann erfährt, dass das Gelände geschlossen wurde, ist das irgendwie auch nachzuvollziehen. Vorallem die Nicht-Duisburger hatten auch keine Möglichkeit wieder zu gehen, da der Rückweg verstopft und keine Ortskenntnisse für die Schleichwege zur Verfügung standen.

Duisburg ist geschockt und die Stimmung in der Stadt ist auf einem ziemlichen Tiefpunkt. Bleibt zu hoffen, das neben den Rufen nach rückhaltloser Aufklärung auch genug Raum für die Trauer bleibt…