Rückblick auf die OFT des Reisenetzes
Ist jetzt zwar schon wieder eineinhalb Wochen her, aber in der Kataloghochzeit ist’s schwierig, sich die Zeit für’s Blog freizuschaufeln. Um es vorweg zu nehmen, auch die diesjährige offenen Fachtagung (OFT) des Reisenetzes war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung – der deutsche Fachverband für Kinder- und Jugendreisen hat mal wieder alles gegeben. Treffpunkt in diesem Jahr war das A&O-Hotel in Köln, was recht zentral in der Nähe des Neumarktes liegt. Zimmer, Lage und Preise waren super, die Rezeption mit angeschlossener Theke ist 24 Std. besetzt – hier konnte das Tagungshotel deutliche Pluspunkte verzeichnen. Die Tagungsräume waren der Teilnehmerzahl und auch den -bedürfnissen allerdings nicht ganz gewachsen. Unser Haupttagungsraum lag leider im Keller und hatte teilweise nur eine Deckenhöhe von gefühlten 1,90 Meter. Ein Highlight dagegen war der Tagungsraum Berlin, der im Hinterzimmer der gegenüberliegenden Kölschkneipe lag. Das war ganz großes Tennis
Am ersten Tag gab’s dann schon ab 13 Uhr ein leichtes Aufwärm-Programm, die offizielle Eröffnung war dann nach dem Abendessen. Hauptprogrammpunkt war hier die Podiumsdiskussion „Eh, Arschloch“ – Vandalismus, Mobbing und Gewalt bei Jugendreisen. Auch wenn das Thema viel Potential für eine heiße Diskussion geboten hätte, muss ich gestehen, dass nicht viel bei mir hängen geblieben ist, weil es doch ein bisschen dröge war.

Podiumsdiskussion mit Deckenkontakt...
Im Anschluss daran traf man sich zum Business-Talk im Vorraum des Tagungsraums Berlin. Das war nett. Auch weil endlich Zeit war, sich mit vielen lange nicht mehr gesehenen Gesichtern zu unterhalten.
Der zweite und somit der Haupttag war geprägt von drei Workshopphasen, in denen jeweils drei Workshops zur Auswahl standen. Hier kann ich den Referenten – auf jeden Fall für die von mir besuchten Vorträge – nur ein großes Lob aussprechen: Fundiertes Wissen locker und charmant rübergebracht. Das war toll. Alle Vorträge gibt’s übrigens auf der Download-Seite des Reisenetzes. Abends gab es dann einen geführten Stadtspaziergang mit Petroleumlampen (hierfür ist mir der konzeptionelle Ansatz allerdings verborgen geblieben) zum Hard-Rock-Café. Auch wenn der DJ nicht von allen Teilnehmern angenommen wurde, so war es doch eine nette Veranstaltung, die nach Mitternacht an der Hotelbar fortgeführt wurde.
Der Samstag hatte dann ausschließlich die Jahresmitgliederversammlung auf der Tagesordnung, die auf Grund der Fülle der Themen um eine Stunde vorgezogen und dennoch überzogen wurde.




